Stadtgeschichte
Freiberg – die Stadt auf dem freien Berge – entstand aus dem Zusammenschluss vier kleiner Siedlungen, die mit einer Stadtmauer geschützt und urkundlich das erste Mal um 1190 erwähnt wurden. Dabei verdankt Freiberg seine eigentliche Stadtgründung einem legendären Silberfund, der im Jahre 1168 von Fuhrleuten in der Nähe des Ortes Christiansdorf gemacht wurde. Der Silberbergbau in dieser Gegend hatte seinen ersten Aufschwung etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Ungefähr 200 Jahre später erfolgte eine zweite „Blütezeit“, die 1542 mit der Einrichtung des Oberbergamtes, Freiburg zur sächsischen Berghauptstadt machte. Dabei war der Reichtum der Stadt nun auch offensichtlich erkennbar und spiegelte sich zunehmend in prunkvollen Gebäuden wieder. Es entstanden herrschaftliche Bürgerhäuser, ein prachtvolles Rathaus und ein glanzvoller Dom.